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M 33 — Spiralarme und Sternfabriken im Askar-MosaikHDR 3,7×SDR

M 33

M 33 — Spiralarme und Sternfabriken im Askar-Mosaik

M 33, die Dreiecksgalaxie, liegt außerhalb unserer Milchstraße und gehört mit ihr und M 31 zur Lokalen Gruppe. Ihr vergleichsweise offener Anblick macht die Scheibe zu einem anschaulichen Gegenstück zur stark geneigten Andromedagalaxie. Ein ausgeprägter klassischer Bulge fehlt; das helle Zentrum geht in eine ausgedehnte, fein strukturierte Sternscheibe über.

Blaue Arme, dunkler Staub und rosa Gaswolken. Die Aufnahme zeigt helle Sternassoziationen und unregelmäßige Staubbahnen zwischen den Armen. Rötliche Knoten markieren leuchtende H-II-Gebiete. Besonders auffällig ist NGC 604; NGC 595, NGC 592 und NGC 588 gehören zu weiteren katalogisierten Sternentstehungsgebieten. Das Bild zeigt deren Licht und Struktur, keine quantitative Messung ihrer Gasmasse oder Sternentstehungsrate.

Eine neue Aufnahmefassung mit gemischter Herkunft. Das aktuelle Mosaik entstand überwiegend mit der ASI585MC Air am Askar 120APO bei 840 mm Brennweite. Im linken Bildbereich ist weiterhin ein Panel des GSO-Newtons mit 800 mm enthalten. Die Teleskopzuordnung wurde vom Fotografen bestätigt.

Sechs Ausschnitte erschließen die innere Scheibe, die großen Emissionsgebiete und schwächere Außenbereiche. Die Objektmarkierungen werden mit der astrometrischen Lösung der aktuellen Datei berechnet. Mehr zum Aufbau solcher Sternsysteme findest du unter Galaxientypen und Galaxienentwicklung.

Wo am Himmel

AlpheratzMirachAlmachM 31M 33NGC 891
Andromeda — 3 Einträge auf 27° Bildbreite

Das Rechteck ist das echte Bildfeld dieser Aufnahme, mit gemessener Drehung — kein Symbol. Die Sternbildfigur und die Sternpositionen stammen aus SIMBAD.

In dieser Region liegen 3 Einträge auf 27° — ein Klick auf ein Feld wechselt dorthin.

Ausschnitte

Kern und innere Scheibe6 Objekte — zeigen

Kern und innere Scheibe

Kern und innere Scheibe

19,5′ × 17,6′·01h 33m 51.89s +30° 39′ 14.8″

Die helle zentrale Sternkonzentration geht ohne markanten klassischen Bulge in die strukturierte Scheibe über. Dunkle Bahnen teilen das Sternlicht, während rötliche Gasregionen einzelne Bereiche hervorheben. Die Sterne und Gaswolken liegen innerhalb desselben galaktischen Systems.

NGC 604 und NGC 59510 Objekte — zeigen

NGC 604 und NGC 595

NGC 604 und NGC 595

22,3′ × 23,8′·01h 33m 52.33s +30° 46′ 14.6″

NGC 604 und NGC 595 sind die auffälligen Emissionsgebiete dieses Feldes. Ihre warmen Farbtöne kontrastieren mit dem bläulichen Licht der umgebenden Sternassoziationen. Die Markierungen unterscheiden die katalogisierten Nebel von Sternen und weiteren Objekten auf derselben Sichtlinie.

Nordarm und äußere Emissionsgebiete8 Objekte — zeigen

Nordarm und äußere Emissionsgebiete

Nordarm und äußere Emissionsgebiete

27,1′ × 28,4′·01h 34m 03.47s +31° 00′ 08.0″

Der Ausschnitt verfolgt den Übergang zu schwächeren Teilen der Scheibe. Neben IC 132 und IC 133 liegen die katalogisierten Komplexe BCLMP 652 und BCLMP 657 im Feld. Abnehmende Flächenhelligkeit ist kein scharfer physischer Rand der Galaxie.

BCLMP 250 und HD 94833 Objekte — zeigen

BCLMP 250 und HD 9483

BCLMP 250 und HD 9483

16,0′ × 17,2′·01h 33m 35.33s +30° 21′ 02.7″

Die Markierungen identifizieren die Emissionskomplexe BCLMP 250 und BCLMP 257 sowie den Vordergrundstern HD 9483. Der Stern gehört zur Milchstraße; seine scheinbare Nähe zu den Gaswolken von M 33 ist eine Überlagerung entlang unserer Sichtlinie.

NGC 588, NGC 592 und BCLMP 2743 Objekte — zeigen

NGC 588, NGC 592 und BCLMP 274

NGC 588, NGC 592 und BCLMP 274

22,7′ × 11,8′·01h 32m 38.53s +30° 29′ 56.8″

Die breitere Ansicht verbindet mehrere Emissionsgebiete im äußeren Scheibenbereich. NGC 588, NGC 592 und BCLMP 274 sind im Overlay bezeichnet. Die rötlichen Knoten und das umgebende Sternlicht erzählen unterschiedliche Teile derselben galaktischen Struktur.

NGC 592 und NGC 5882 Objekte — zeigen

NGC 592 und NGC 588

NGC 592 und NGC 588

14,6′ × 11,1′·01h 33m 00.42s +30° 33′ 18.8″

Zwei katalogisierte Sternentstehungsgebiete in ihrem Umfeld: NGC 592 und NGC 588. Ihre Helligkeit und Form unterscheiden sich, obwohl beide zur Scheibe von M 33 gehören. Die Kreise helfen beim Auffinden und sind keine gemessenen Nebelgrenzen.

Aufnahme und Bearbeitung

Optik und Kamera. Überwiegend Askar 120APO, 840 mm, mit ZWO ASI585MC Air. Eine Newton-Kachel mit 800 mm bleibt im linken Mosaikbereich erhalten.

Aufnahmebilanz. Die eingebetteten Quelldaten dokumentieren 249 Lights mit 42.540 s aus dem September 2026. Eine vollständige, getrennt abgeglichene Belichtungsbilanz aller Mosaikpanels liegt hier nicht vor; deshalb wird keine Gesamtbelichtungszeit für das Mosaik angegeben.

Aktuelle Ausgabe. Die veröffentlichungsfertige AVIF-Fassung misst 5472 × 3327 Pixel. Ihr eigener Plate-Solve liefert 0,7103″/Pixel, ein Bildfeld von 1,080° × 0,656° und 176 Referenzsterne bei 0,274″ RMS. Die 0,355″/Pixel aus den übernommenen Quelldaten beschreiben nicht das Raster dieser verkleinerten Endfassung. Ausschnitte und Overlays verwenden die Lösung der aktuellen Datei. Die HDR-Gain-Map und die SDR-Darstellung bleiben erhalten.

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